S  O  L  A  R  E  S     B  A  U  E  N   -   G  R  U  N  D  L  A  G  E  N
 
 
ENERGIEVERBRAUCH

AUFGRUND VON UMWELTBELASTUNGEN, DIE DURCH DEN VERBRAUCH VON FOSSILEN UND ATOMAREN BRENNSTOFFEN ENTSTEHEN, IST ES NOTWENDIG, DIE NÄCHSTEN JAHRE DEN ENERGIEVERBRAUCH DEUTLICH ZU REDUZIEREN. ETWA EIN DRITTEL DES GESAMTEN ENERGIEVERBRAUCHS DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND WIRD DURCH DAS BEHEIZEN VON GEBÄUDEN VERURSACHT. DABEI WÄRE ES MÖGLICH, DEN HEIZWÄRMEBEDARF INNERHALB WENIGER JAHRE AUF ETWA EIN VIERTEL ZU SENKEN. DER EINSPAREFFEKT WÄRE GRÖSSER, ALS DER BEITRAG DER KERNENERGIE AM GESAMTVERBRAUCH IN DER BRD. SO IST ES NOTWENDIG, ZUM EINEN ENERGIE ZU SPAREN, UND ANDERERSEITS DIE ENERGIEGEWINNUNG UMWELTFREUNDLICH UND REGENERATIV ZU GESTALTEN.
 
ENERGIEEINSPARUNG

1.TRANSMISSIONSWÄRMEVERLUSTE: DIE EINFACHSTE UND EFFEKTIVSTE METHODE, DEN ENERGIEVERBRAUCH EINES GEBÄUDES ZU REDUZIEREN, IST EIN GUTER, KÄLTEBRÜCKENFREIER K-WERT DER DÄMMHÜLLE. DER K-WERT SOLLTE 0,2 W/m2K UNTERSCHREITEN. EIN WEITERER WICHTIGER PUNKT IST EIN GÜNSTIGES A/V VERHÄLTNIS. DAS HEISST, EINEM MÖGLICHST GROSSEM BAUVOLUMEN SOLL EINE MÖGLICHST KLEINE DÄMMHÜLLE ZUGEORDNET WERDEN.

2. LÜFTUNGSWÄRMEVERLUSTE: UM DEN LÜFTUNGSWÄRMEVERLUST GERING ZU HALTEN, SOLLTE SEHR DISZIPLINIERT GELÜFTET WERDEN, VOR ALLEN DINGEN DARF MAN EIN ZUVIEL AN LÜFTEN NICHT DURCH EIN HÖHER DREHEN DER HEIZUNG AUSGLEICHEN. DESWEITEREN IST EINE LUFTDICHTE GEBÄUDEHÜLLE NOTWENDIG, UM UNKONTROLLIERTE VERLUSTE DURCH DIE BAUKONSTRUKTION ZU VERMEIDEN, WAS AUSSERDEM IMMENSE BAUSCHÄDEN ZUR FOLGE HAT (TAUWASSERAUSFALL IN DER DÄMMUNG, SCHIMMELBILDUNG UND FÄULNIS). DURCH DEN EINBAU EINER KONTROLLIERTEN LÜFTUNGSANLAGE MIT WÄRMERÜCKGEWINNUNG LÄSST SICH DER LÜFTUNGSWÄRMEVERLUST IN ETWA AUF DIE HÄLFTE REDUZIEREN.
 
3. SOLARE WÄRMEGEWINNE: EIN GEBÄUDE SOLLTE DURCH FENSTER AUSREICHEND BELICHTET WERDEN. UM SOLARE GEWINNE ZU OPTIMIEREN, SOLLTEN DIE FENSTER EINES GEBÄUDES MÖGLICHST NACH SÜDEN ORIENTIERT SEIN. UM EINE ÜBERHITZUNG IM SOMMER ZU VERMEIDEN, MÜSSEN GRÖßERE GLASFLÄCHEN EINE NATÜRLICHE, KONSTRUKTIVE ODER MECHANISCHE VERSCHATTUNG FÜR DEN SOMMER HABEN.AUCH DURCH LICHTDURCHLÄSSIGE WÄRMEDÄMMUNGEN LÄSST SICH DER SOLARE GEWINN AUF NICHT TRANSPARENTEN BAUTEILEN ERHÖHEN. ALS SEHR EFFEKTIVE MÖGLICHKEIT, SONNENENERGIE ZU ERNTEN UND ZU SPEICHERN, HABEN SICH SEIT JAHREN THERMISCHE SOLARKOLLEKTOREN IN VERBINDUNG MIT WASSERSPEICHERN BEWÄHRT, UND ZWAR NICHT NUR FÜR DIE WARMWASSERBEREITUNG SONDERN AUCH FÜR DIE GEBÄUDEHEIZUNG IM WINTER.
4. REGENERATIVE ENERGIEQUELLEN: DIE GRUNDENERGIEVERSORGUNG EINES WOHNHAUSES SOLLTE DIREKT VON DER SONNE KOMMEN. DIE RESTHEIZWÄRME KANN MAN MIT GESPEICHERTER SONNENENERGIE IN FORM VON BIOMASSE (STÜCKHOLZ, HACKSCHNITZEL, PELLETS, ELEFANTENGRAS, HANF UND ANDERES) DECKEN. STROM IST EINE SEHR WERTVOLLE EDLE ENERGIE, ZU DEREN HERSTELLUNG DER 4 BIS 5 FACHE PRIMÄRENERGIEAUFWAND NOTWENDIG IST, UND SOLLTE KEINESFALLS ZUM HEIZEN VERWENDET WERDEN. AUCH ELEKTROWÄRMEPUMPEN SIND KEIN BEITRAG ZUM UMWELTSCHUTZ, WEIL DER PRIMÄRENERGIEVERBRAUCH IN DER GÖSSENORDNUNG EINER ÖLHEIZUNG LIEGT. ( 4FACHEM ENERGIEEINSATZ BEI DER STROMERZEUGUNG STEHT EINE LEISTUNGSZAHL VON UNGEFÄHR 3 DER WÄRMEPUMPE GEGENÜBER.
5. PRIMÄRENERGIEINHALT VON BAUSTOFFEN: FÜR DEN BAU EINES HAUSES WIRD ENERGIE VERBRAUCHT. BEIM BAU EINES HAUSES SOLLTEN MÖGLICHST BAUSTOFFE ZUM EINSATZ KOMMEN, DIE BEI DER HERSTELLUNG UND DER ENTSORGUNG MÖGLICHST GERINGE UMWELTBELASTUNGEN VERURSACHEN. EIN HOLZSTÄNDERWAND MIT ZELLULOSEDÄMMUNG (K-WERT 0,19W/M²K) VERBRAUCHT ETWA 100 KWH/M² EINE ZIEGELWAND MIT THERMOHAUT CA. 200KWH/M² BEI GLEICHEM K-WERT. BEI 300 M² AUßENWANDFLÄCHE SIND DAS 30 000 KWH ENERGIEMEHRVERBRAUCH. GESCHOSSDECKEN AUS HOLZ SPAREN IM VERGLEICH ZU BETONDECKEN CA. 150 KWH/M². BEI 150M² GESCHOSSDECKEN SPART MAN 22500 KWH. DIESE VERGLEICHE LIEßEN SICH FORTFÜHREN. EIN „NORMALES HAUS MIT LAMINATBÖDEN, TEPPICHEN UND SCHAUMDÄMMSTOFFEN VERBRAUCHT ZUR ERSTELLUNG DANN CA. 80000 KWH MEHR HERSTELLUNGSENERGIE. DAMIT KANN MAN EIN NIEDRIGENERGIEHAUS 10 JAHRE LANG HEIZEN, ODER ABER EINE GROSSE SOLARANLAGE ( CA. 80 M² KOLLEKTOREN UND 20000 L PUFFERSPEICHER) BAUEN, DIE EIN NIEDRIGENERGIEHAUS 50 JAHRE LANG BEHEIZT.
WER ALSO EIN HAUS BAUEN MÖCHTE, DER SOLLTE ALLE BEREICHE, NÄMLICH DEN BAU, DIE NUTZUNG UND DIE ENTSORGUNG BERÜCKSICHTIGEN. NUR SO IST GEWÄHRLEISTET, DASS SOWOHL DER BAUHERR ALS AUCH SEINE NACHKOMMEN LANGE FREUDE AN DIESEM BAUWERK HABEN.
 KONZEPT AUSSTELLUNG: GEORG DASCH, ARCHITEKT
 
LAYOUT: THOMAS DIRSCHEDL, DIPL.-ING.FH  WWW: FRANK WOELKY, DIPL.-ING.FH
W E R   E N E R G I E   SÄT   SOLLTE   M E H R   DAVON  ERNTEN 

 

 

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