NATURPARK - INFORMATIONSHAUS  ZWIESEL    -    DIE  STUDIE
BÜRO- INFORMATIONS- UND AUSSTELLUNGSGEBÄUDE
IN MINIMALENERGIEBAUWEISE MIT INTEGRIERTEM FASSADENKOLLEKTOR
 

 

BEIM NATURPARK-INFORMATIONSHAUS IN ZWIESEL WURDE NACH DIN EN 832 EINE WÄRMEBEDARFSBERECHNUNG DURCHGEFÜHRT. DER JAHRESHEIZWÄRMEBEDARF BETRÄGT CA. 5.000 KWH PRO JAHR. BEZOGEN AUF DIE NUTZFLÄCHE CA. 5 KWH/M2A. DIES WURDE DURCH DÄMMSCHICHTEN ZWISCHEN 20 UND 50 CM DICKE UND EINE KONSEQUENT WÄRMEBRÜCKENFREIE KONSTRUKTION ERREICHT. DIE HOLZFENSTER UND PFOSTEN-RIEGEL FASSADEN SIND „PASSIVHAUSTAUGLICH“.

DIE LÜFTUNGSANLAGE MIT REGENERATIV- WÄRMETAUSCHER UND ERDREICHWÄRMETAUSCHER REDUZIEREN DEN JAHRESHEIZWÄRMEBEDARF UM CA. 35.000 KWH/A, VERBRAUCHEN JEDOCH 3.000 KWH STROM. DAS ENTSPRICHT EINEM PRIMÄRENERGIEVERBRAUCH NICHT ERNEUERBAR VON CA. 10.000 KWH (OHNE PRIMÄRENERGIEINHALT ANLAGE) . EINE BIOMASSEHEIZUNG BENÖTIGT FÜR 35.000 KWH BEREITGESTELLTER ENERGIE CA. 5.000 KWH PRIMÄRENERGIE NICHT ERNEUERBAR (QUELLE „ÖKOINVENTARE FÜR ENERGIESYSTEME, BEW/NEFF,CH,1994). DIE SOLARANLAGE STELLT IM JAHR 20.000 KWH HEIZENERGIE ZUR VERFÜGUNG, BEI EINEM PRIMÄRENERGIE- AUFWAND VON 2.090 KWH PRO JAHR (INCL. ELEKTRISCHER ENERGIE SOLARKREIS).

ENERGIEGEWINNE
ENERGIEVERLUSTE
HEIZWÄRMEBEDARF
SOLARER DECKUNGSGRAD
 
 

DIESE ZAHLEN ZEIGEN, DASS EINE LÜFTUNGSANLAGE MIT WÄRME- RÜCKGEWINNUNG MEHR PRIMÄRENERGIE VERBRAUCHT ALS EINE BIOMASSEHEIZUNG. DAS GÜNSTIGSTE VERHÄLTNIS VON EINGESETZTER PRIMÄRENERGIE UND NUTZENERGIE BIETET DIE THERMISCHE SOLARANLAGE. DIE PRIMÄRENERGETISCHE OPTIMIERUNG DER DÄMMUNG ZEIGT, DASS DIE BAUKONSTRUKTIONEN MIT HOLZROSTEN UND ZELLULOSEDÄMMUNG BEI EINER MEHRDÄMMUNG VON 5 CM IMMER NOCH 10 MAL SOVIEL ENERGIE EINSPAREN, ALS MEHR VERBRAUCHT WIRD FÜR DIE HERSTELLUNG. BEI EINEM ERNTEFAKTOR VON 10 FÜR DIE SOLARANLAGE, IST DIE GRENZE, AN DER MEHR DÄMMUNG NOCH SINNVOLL ERSCHEINT ERREICHT, ZUMAL DER JAHRESHEIZWÄRMEBEDARF ZU 100 % SOLAR GEDECKT WERDEN KANN.

DIE AUFGABENSTELLUNG, DAS ÖKOLOGISCHE OPTIMUM ZWISCHEN AKTIVER UND PASSIVER ENERGIEEINSPARTECHNIK ZU FINDEN, KONNTE IM RAHMEN DIESES PROJEKTS NICHT EINDEUTIG NACHGEWIESEN WERDEN. DAZU WÄREN WEITERE GRUNDLAGENFORSCHUNGEN NOTWENDIG, DIE DEN RAHMEN EINES REALISIERUNGS-PROJEKTES SPRENGEN. DIE BAUKONSTRUKTION DES GEBÄUDES IST OPTIMAL. DER EINSATZ VON SCHNITTHOLZ, HOLZWERKSTOFFPLATTEN UND DER ZELLULOSEDÄMMUNG ERMÖGLICHT TROTZ HOHER WANDDICKEN GERINGE PRIMÄRENERGIEINHALTE NICHT ERNEUERBAR. BEI DER ÖKO-BILANZIERUNG DER BAUKONSTRUKTION IST LEIDER DER PRIMÄRENREGIEINHALT ERNEUERBAR UND NICHT ERNEUERBAR ZUSAMMENGEFASST WORDEN, SO DASS DIE VORTEILE DES HOLZBAUS NICHT AUSREICHEND DOKUMENTIERT WURDEN. NACH AUSKUNFT DES INSTITUTS FÜR INDUSTRIELLE BAUKONSTRUKTION IN KARLSRUHE WÜRDE MAN „SONST NUR NOCH IN HOLZ“ BAUEN KÖNNEN.

PRIMÄRENERGIEBEDARF
DER SOLARANLAGE
IN 80 JAHREN
 
ENERGIEERTRAG UND PRIMÄR-ENERGIEAUFWAND PRO JAHR
 

 


DAS PROJEKT NATURPARK-INFORMATIONSHAUS IN ZWIESEL ZEIGT, DASS MAN MIT VERTRETBAREM AUFWAND EIN HAUS KONSTRUIEREN KANN, DAS SOLAR BEHEIZT WERDEN KANN. DIE DÄMMSTANDARDS MIT K-WERTEN VON 0,15 BIS 0,08 W/M2K SOLLTEN WIRKLICH NORMALER BAUSTANDARD WERDEN. OB EINE LÜFTUNGSANLAGE MIT WÄRME- RÜCKGEWINNUNG IN EIN GEBÄUDE EINGEBAUT WIRD, SOLLTE MAN AN DER NUTZUNG FESTMACHEN. FÜR EINEN VORTRAGSRAUM WIE IM NATURPARKHAUS IST DIE LÜFTUNGSANLAGE NOTWENDIG UND MIT DERSELBEN ANLAGE KANN DAS GANZE HAUS GELÜFTET WERDEN.

ERFAHRUNGEN MIT ANDEREN SONNENHAUS- KONZEPTEN ZEIGEN, DASS IM WOHNHAUSBAU MIT AKTIVER SOLARTECHNIK EIN HAUS OHNE LÜFTUNGSANLAGE MIT EINEN BIS DREI STER HOLZ (CA. 300-900 KG) BEHEIZT WERDEN KANN. BEI DER BEHEIZUNG VON GEBÄUDEN MIT SONNENENERGIE IST ES NICHT NOTWENDIG, EINE SOLARE DECKUNG VON 100% ZU ERREICHEN, DA EINE NOTBEHEIZUNG IMMER ERFORDERLICH IST. DIESES GEBÄUDE ERREICHT DEN SOGENANNTEN PASSIVHAUSSTANDARD.

WÜRDE DER JAHRESHEIZWÄRMEBEDARF NICHT SOLAR SONDERN ELEKTRISCH GEDECKT, SO WÄRE DAFÜR EIN PRIMÄRENERGIEEINSATZ VON CA. 40 000 KWH PRO JAHR NOTWENDIG. (JAHRES- HEIZWÄRMEBEDARF UND WARMWASSER OHNE SOLARANLAGE CA. 10 000 KWH) EINE ELEKTRISCHE WÄRMEPUMPE KÖNNTE DEN PRIMÄRENERGIEEINSATZ AUF CA. 13 000 KWH PRO JAHR REDUZIEREN. DER PRIMÄRENERGIEEINSATZ FÜR DIE SOLARANLAGE BETRÄGT CA. 2100 KWH UND DER STROM FÜR DIE HEIZVERTEILUNG CA. 100 KWH PRO JAHR. DAS BEISPIEL ZEIGT, DASS AUCH BEI „PASSIVHAUSSTANDARD“ DIE SOLARE GEBÄUDEHEIZUNG ÖKOLOGISCHE VORTEILE BRINGT. IM VERGLEICH ZUR BELIEBTEN STROMDIREKTHEIZUNG (IN PASSIVHÄUSERN) WIRD NUR 1/18 DER HIER ERFORDERLICHEN PRIMÄRENERGIE VERBRAUCHT.

 KONZEPT AUSSTELLUNG: GEORG DASCH, ARCHITEKT
 
LAYOUT: THOMAS DIRSCHEDL, DIPL.-ING.FH   WWW: FRANK WOELKY,DIPL.-ING.FH
D I E    S O L A R A N L A G E    M I T    1 0 0%    DECKUNGSGRAD 

 

 

GRUNDLAGEN
ENTWURFSIDEE
DIAGRAMME
UMSETZUNG
AUSFÜHRUNG
HOLZRAHMENBAU
HOLZBAUDETAILS
SOLARENERGIE
BIOMASSEHEIZUNG
REGENWASSER

ANREGUNGEN
ANFRAGEN
WÜNSCHE
KOMMENTARE

 

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